Das Deutschlandticket wird ab dem 1. Januar 2027 monatlich 66,80 Euro kosten – eine Erhöhung um 3,80 Euro gegenüber dem aktuellen Preis von 63 Euro. Grundlage ist erstmals ein Preisindex, den die Verkehrsministerkonferenz im März 2026 einstimmig beschlossen hat. Der Index berücksichtigt die Entwicklung von Personal- und Energiekosten sowie allgemeine Kosten, die gewichtet und anhand einer Formel durch die D-Tix GmbH & Co. KG berechnet werden.

Der Mechanismus war unter Mitwirkung der Verbände der Verkehrsunternehmen und der Aufgabenträger entwickelt worden und soll künftig jährlich zur Ermittlung des Deutschlandticketpreises angewendet werden.

„Niemand freut sich über höhere Ticketpreise. Aber wir haben in den vergangenen Jahren erlebt, wohin es führt, wenn jedes Jahr aufs Neue über den Preis und auch die Existenz des Deutschlandtickets gestritten wird. Deshalb hat Hessen früh für einen transparenten Preismechanismus geworben. Der greift jetzt zum ersten Mal. Damit ist nachvollziehbar, wie der Preis zustande kommt. Das Deutschlandticket ist sicher und Fahrgäste und Verkehrsunternehmen wissen, woran sie sind", sagte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori, zugleich stellvertretender Ministerpräsident.

Neben dem regulären Deutschlandticket werden zum 1. Januar 2027 auch die Preise für das Jobticket auf 63,46 Euro sowie für das Deutschlandsemesterticket auf 40,08 Euro angepasst.

Gleichzeitig ändern sich im Rahmen der hessischen Haushaltskonsolidierung die Konditionen für das Deutschlandticket mit Hessenpass mobil. Im Haushaltsentwurf für 2027 ist ein Landeszuschuss von 9 Euro pro Monat vorgesehen. In einzelnen Kommunen können weitere Vergünstigungen hinzukommen; da deren Ausgestaltung noch nicht überall feststehe, könnten die tatsächlichen Abgabepreise vor Ort unterschiedlich ausfallen.

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