Beim Glücksgefühle-Festival machte er keine ganz glückliche Figur

(pst). Ausgerechnet beim „Glücksgefühle“-Festival am vergangenen Wochenende herrschte mächtig dicke Luft. Mitveranstalter Lukas Podolski geriet in einen regelrechten Aufruhr, nachdem Alphaville zunächst ausgeladen worden war. Die Band wollte sich nicht verpflichten, auf der Bühne auf politische Statements gegen Rechtsextremismus und für Menschenrechte zu verzichten. Nach einem Proteststurm ruderten die Veranstalter zurück, doch Alphaville sagte endgültig ab. „Poldi“ versuchte, die Wogen zu glätten. „Für mich zählt der Mensch, egal wo jemand herkommt oder woran er glaubt“, schrieb der Ex-Fußballprofi auf Instagram. Bei einigen Fans kam die Reaktion allerdings nicht gut an und wurde im Netz als „unglaubwürdig“ kritisiert. Dabei stellte Geschäftspartner Markus Krampe gegenüber „Bild“ klar, Lukas habe von der Ausladung erst aus den Medien erfahren. Doch mit versöhnlichen Tönen war es bald vorbei. Offenbar trafen die Anfeindungen auch Podolskis Familie. Auf der Festival-Pressekonferenz am Freitag platzte ihm der Kragen. „Die Leute sollten vorsichtig sein (…) Ein Lukas Podolski kann auch anders“, warnte der 41-Jährige und drohte mit Konsequenzen. Ganz verstummte die Politik ohnehin nicht. Zahlreiche Künstler bezogen auf der Bühne Stellung und spielten demonstrativ Alphavilles Welthit „Forever Young“.