Schon früh entdeckte der Sänger seinen „altmodischen“ Mode- und Musikgeschmack

(pst). Zur Staffel 4 der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ steuerte er den Ohrwurm „Ein Tag wie Gold“ bei. Klar, dass Max Raabe auch bei der Premiere der finalen Staffel 5 am 10. September in Berlin dabei war und zusammen mit seiner Band den Abend eröffnete. Seine Musik im Stil der 1920er und 1930er Jahre passt nicht nur perfekt zu der in der Weimarer Republik spielenden Serie, der ausgebildete Opernsänger begeistert damit auch heute Menschen aller Gruppen und Altersklassen. „Ich habe auch schon mal einige Hard­rocker im Publikum sitzen sehen und dachte: Haben die sich verlaufen?“, so Raabe im Interview mit „Hallo München“. Selbst tritt der 63-Jährige immer von Kopf bis Fuß perfekt geschniegelt auf: „Die letzten Jeanshosen hatte ich mit zwölf.“ Ähnlich früh wie seinen Modegeschmack entdeckte er auch seine musikalischen Vorlieben, wie er „Elbgeflüster“ erzählte: „Im Plattenschrank meiner Eltern befand sich eine Schellackplatte, ein schneller Foxtrott, ohne Gesang. Und obwohl der Titel lustig war, hatte er etwas Melancholisches, das hat mich als 14-jähriger berührt.“ Wer sich live von Raabes Musik berühren lassen will, kann jetzt schon Tickets für sein neues Konzertprogramm 2027/28 „Komm mal her“ erwerben.