Sachsen gehört zu den burgen- und schlösserreichsten Regionen Deutschlands. Entlang der Elbe, im Erzgebirge und in der Lausitz haben sich Hunderte historischer Anlagen erhalten, die verschiedene Epochen europäischer Architektur- und Herrschaftsgeschichte dokumentieren.
Mittelalterliche Wehrburgen
Die ältesten erhaltenen Anlagen gehen auf das Hochmittelalter zurück. Charakteristisch für diese Epoche sind mächtige Bergfriede, Ringmauern und strategisch günstige Lagen auf Felsvorsprüngen oder Bergrücken. Die Burg Stolpen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge etwa wurde auf einem Basaltfelsen errichtet und diente über Jahrhunderte als Bischofssitz, kurfürstliche Festung und schließlich als Staatsgefängnis. Die Albrechtsburg in Meißen, hoch über der Elbe gelegen, gilt als eines der bedeutendsten spätgotischen Schlossgebäude im deutschsprachigen Raum und markiert den Übergang von der mittelalterlichen Burg zum neuzeitlichen Residenzschloss.
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