(DJD). Die Pollensaison kennt kaum noch Pausen. Das hat vor allem für Menschen mit Heuschnupfen leidvolle Folgen. Denn was einmal als saisonales Problem galt, begleitet viele Betroffene inzwischen fast das ganze Jahr hindurch. Wie verbreitet und belastend allergische Beschwerden sind, zeigt der Allergieatlas 2026, für den 3.560 Betroffene in Deutschland befragt wurden. Demnach leiden 73 Prozent von ihnen oft unter allergischem Schnupfen, 59 Prozent immer wieder unter juckenden und tränenden Augen. 

Beschwerden nehmen zu

Heuschnupfen ist mit 68 Prozent der häufigste Auslöser, gefolgt von Allergien gegen Hausstaubmilben (39 Prozent) und Tierhaare (32 Prozent). Dabei gaben 41 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Allergie in den letzten Jahren verschlimmert hat. Die Symptome beginnen oft früher im Jahr (24 Prozent), halten länger an (21 Prozent) oder treten häufiger auf (13 Prozent). Neben der längeren Pollensaison verändert sich auch die Qualität der Pollen. Umweltfaktoren wie erhöhte CO2- und Ozonwerte können ihre allergische Wirkung verstärken, zudem breiten sich invasive Pflanzenarten aus – beides Folgen des Klimawandels.

Ein Blick auf die regionale Verteilung zeigt: Allergischer Schnupfen und Augenbeschwerden dominieren bundesweit, treten jedoch unterschiedlich häufig auf – während etwa in Berlin besonders viele Betroffene über Schnupfen (82 Prozent) klagen, werden in Hamburg vergleichsweise niedrigere Werte (62 Prozent) berichtet. Angesichts der zunehmenden Belastung ist eine passende Behandlung wichtig. 

Früh behandeln, gezielt lindern

Fachleute raten, früh gegenzusteuern. Prof. Dr. Torsten Zuberbier von der Berliner Charité erklärt den Wirkmechanismus so: „Ein Antihistaminikum funktioniert wie eine Steckdosensicherung. Das heißt: Das Histamin kann nicht an seinen Rezeptor andocken.“ Am effektivsten ist die Wirkung natürlich, wenn das Mittel eingenommen wird, bevor der Körper Histamin ausschüttet. Moderne Antihistaminika der neuesten Generation, etwa Präparate mit dem Wirkstoff Bilastin wie Allegra, können besonders schnell und anhaltend wirken. Zudem hat Bilastin den Vorteil, dass es die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert und daher nicht müde macht, mehr Informationen finden sich etwa unter www.allegra.com. Ergänzend können lokal wirkende antiallergische Tropfen und Sprays gezielt Augen oder Nase entlasten. 

Darüber hinaus lässt sich die Allergenbelastung im Alltag reduzieren, etwa durch Lüften zu pollenarmen Zeiten oder das Wechseln der Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien.