Wie der Weltmeister nach seiner aktiven Karriere weitermacht

(pst). „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere“: Lukas Podolski war als Spieler nicht nur immer für ein Tor, sondern auch stets für einen frechen Spruch gut. Als Duo „Poldi“ und „Schweini“ wurde er zusammen mit Kumpel Bastian Schweinsteiger (41) zum Gesicht des „Sommermärchens“ 2006 und holte 2014 den WM-Pokal. Im Mai hat er nun seine Profischuhe an den Nagel gehängt: In einem Instagram-Video packte er die Trikots seiner ehemaligen Vereine ein und meinte trocken: „So, Feierabend“. Das heißt aber nicht, dass der „kölsche Jung“ mit den polnischen Wurzeln in Rente geht. Schon während seiner Kicker-Karriere baute sich der 41-Jährige weitere Standbeine auf, zum Beispiel mit Eis- und Dönerläden. Jetzt hat er laut Medienberichten den polnischen Fußballklub Górnik Zabrze, für den er seit 2021 spielte, gekauft und wird seinen geliebten Sport dort neben dem Rasen managen. Und nicht zuletzt organisiert er zusammen mit Ehefrau Monika eine Familie mit drei Kindern. Dafür verzichtet er während der aktuellen WM darauf, für mitten in der Nacht stattfindende Partien aufzustehen, wie er im Interview mit „t-online“ sagte: „Den Wecker stelle ich mir nicht für die Spiele, sondern nur für meine Kinder, wenn ich die morgens in die Schule bringe.“ Immer noch so sympathisch!