In „Hiddensee“ wird es für die Schauspielerin sehr persönlich

(pst). Hiddensee ist für sie weit mehr als eine schöne Ostseeinsel. Seit Jahrzehnten gehört sie zum Leben von Barbara Schnitzler. Umso persönlicher ist ihr Auftritt in Annekatrin Hendels neuer Kinodoku „Hiddensee“, in der die 73-Jährige als Zeitzeugin zu Wort kommt. Doch bewegte Familiengeschichten kennt Schnitzler nicht nur von der Insel. Ihre Mutter war die gefeierte Schauspielerin Inge Keller, ihr Vater Karl-Eduard von Schnitzler war als Moderator des DDR-Propagandamagazins „Der schwarze Kanal“ berühmt und berüchtigt. Barbara selbst schlug ebenfalls den Weg auf die Bühne ein und steht seit mehr als 50 Jahren auch vor Kamera („Wunderschöner“). Dabei hat sie gelernt, mit den Veränderungen ihres Berufs umzugehen. Heute gehört dazu sogar Instagram. Den Kanal nutzt sie unter anderem, „um sichtbar zu bleiben“, sagte sie der „SuperIllu“. Denn gerade für Schauspielerinnen werde es „bereits ab 50“ schwierig. Dennoch zieht sie zufrieden Bilanz: „Ich konnte durchgehend von meinem Beruf leben.“ Ihr Privatleben hält Schnitzler dagegen weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Sie ist mit Regisseur Michael Knof (77) verheiratet, auch ihre Töchter Pauline und Louise wurden Schauspielerinnen. Und wenn gerade keine Kamera läuft? Dann gehören Yoga und Kochen zu ihren Hobbys. Klingt nach einem erfüllten Leben!