Das Land Baden-Württemberg fördert im Jahr 2026 im Rahmen des Programms „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen" insgesamt 37 Projekte von Kommunen und freien Trägern mit rund 1,9 Millionen Euro. Die Projekte können bis zu drei Jahre lang gefördert werden, maximal mit 80.000 Euro pro Projekt.
„Integration braucht klare Haltung und konkrete Maßnahmen. Mit der Förderung von 37 Projekten setzen wir ein klares Zeichen: Vielfalt ist unsere Stärke, Teilhabe ist unser Ziel. Integration gelingt dort, wo Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben. Dabei leisten das Ehrenamt und die Wirtschaft in Baden-Württemberg einen besonders wichtigen Beitrag. Dieses Engagement sehen, unterstützen und fördern wir", erklärte Sozialminister Oliver Hildenbrand am 26. August in Stuttgart.
Neu in diesem Förderjahr ist die Unterstützung von Projekten, die Unternehmen stärker in die lokalen Integrationsstrukturen einbinden. Hildenbrand betonte, Sprache, Bildung und Arbeit seien „echte Integrationsmotoren", die Wege zur gesellschaftlichen Teilhabe eröffneten. Im Dialog mit Unternehmen vor Ort sollen die Potenziale von Menschen mit Einwanderungsgeschichte als Arbeits- und Fachkräfte „noch wirkungsvoller aktiviert" werden.
Bei der Auswahl der geförderten Projekte wurde das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit von einem unabhängigen und vielfältig zusammengesetzten Expertengremium beraten. Zu den Projekten gehören unter anderem „AWO TraumaCare – Wenn die Seele leidet" (AWO Ludwigsburg, 58.591,92 Euro), „FrauenWelten verbinden" (Diakonisches Werk Breisgau-Hochschwarzwald, 79.732,44 Euro), „ChancenRäume Esslingen" (Hoffnungsträger Stiftung, 80.000 Euro), „Internationale Fachkräfte vor Ort integrieren" (Hochschule Ludwigsburg, 79.998,90 Euro) sowie „Bewegte Sprachen" (Württembergischer Landessportbund e. V., 36.900,00 Euro). Die Fördersummen der einzelnen Projekte reichen von 6.485 Euro bis zur Höchstförderung von 80.000 Euro.
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