Neuer Anfang für alte Mauern

© Der Stiftsberg, Wahrzeichen von Quedlinburg, erstrahlt nach umfassender Renovierung in neuem Glanz. Foto: DJD/www.quedlinburg-info.de
Der Stiftsberg in Quedlinburg wird als historisches Ensemble wieder zugänglich (DJD). Königspfalz, mittelalterliche Reichsmetropole, Ort starker Frauen, Welterbestadt – und nun beginnt ein neues Kapitel in der über 1.100-jährigen Geschichte von Quedlinburg. Kaum ein anderer Ort in der mittelalterlichen Stadt am Nordrand des Harzes bündelt so viel deutsche und europäische Geschichte wie der Stiftsberg. Nach acht Jahren, in denen Stiftskirche, Schloss und Domschatz umfassend restauriert wurden, wird das Architekturensemble wieder als zusammenhängender Ort erfahrbar. Mit der Eröffnung des Schlossmuseums in der zweiten Jahreshälfte findet ein bauliches Großprojekt seinen Abschluss, das nicht nur ein bedeutendes Stück Weltkulturerbe für die Zukunft gesichert, sondern auch Funde aus der Vergangenheit ans Licht gebracht hat. Besucher dürfen sich darauf freuen, im Sommer erstmals alle Gebäude von Quedlinburgs Wahrzeichen auf einem gemeinsamen Rundgang und aus neuen Blickwinkeln zu erleben – barrierearm, multimedial und leicht verständlich.
Verwandte Artikel

Mythen, Waldgeister und Kaisersagen: Das kulturelle Erbe der thüringischen Überlieferung
Thüringen bewahrt in seinem reichen Fundus an Sagen und Legenden ein facettenreiches Bild vormoderner Lebenswelten. Von der Kyffhäusersage bis zu den Erzählungen des Thüringer Waldes spiegeln diese Überlieferungen Geschichte, Volksglauben und regionale Identität wider.

Brauchtum und Kulturerbe: Das traditionelle Leben in Thüringen
Thüringen pflegt ein reiches kulturelles Erbe, das von Handwerk, Musik und Festtraditionen geprägt ist. Die Region im Herzen Deutschlands gilt als einer der bedeutendsten Kulturräume Mitteleuropas.

Pforzheim zeigt Design, das sogar Lady Gaga trägt
Design, Schmuck und moderne Kunst: Eine Stadt voller kreativer Entdeckungen. Auf ihrer Tournee „The Mayhem Ball“ 2025 trug Lady Gaga Bühnenoutfits des Pforzheimer Modedesigners Aziz. Und als die Vogue im Juli „55 deutsche Modelabels, die Sie kennen sollten“ vorstellte, nannte die weltweit führende Modezeitschrift auch Kitschy Couture aus Pforzheim.
Mehr lesen
Deutsche Gäste stellen größten Anteil an Übernachtungen in Österreich
Österreich verzeichnete 2024 den mit Abstand höchsten Anteil an Übernachtungen durch Gäste aus Deutschland: 35,9 Prozent aller Nächtigungen in Beherbergungsbetrieben entfielen auf deutsche Reisende. Im EU-Ausland insgesamt betrug dieser Anteil 11,6 Prozent.

Barbara Schnitzler: Zwischen Inselglück und DDR-Erbe
In „Hiddensee“ wird es für die Schauspielerin sehr persönlich. Hiddensee ist für sie weit mehr als eine schöne Ostseeinsel. Seit Jahrzehnten gehört sie zum Leben von Barbara Schnitzler. Umso persönlicher ist ihr Auftritt in Annekatrin Hendels neuer Kinodoku „Hiddensee“, in der die 73-Jährige als Zeitzeugin zu Wort kommt. Doch bewegte Familiengeschichten kennt Schnitzler nicht nur von der Insel.
Baden-Württemberg fördert 37 Integrationsprojekte
Baden-Württemberg stellt im Jahr 2026 rund 1,9 Millionen Euro für 37 Integrationsprojekte bereit. Neu ist die gezielte Einbindung von Unternehmen in lokale Integrationsstrukturen.

Nicht ohne meine Bratwurst
Die besten Tipps: Was zu einem gelungenen Grillabend dazugehört . Es zischt, es duftet und die Stimmung steigt: Grillen ist mehr als pure Essenszubereitung, es ist ein Ritual. An warmen Sommertagen versammeln sich Familie und Freunde oft und gern zum Brutzeln und Schlemmen. Rund 80 Prozent der Deutschen grillen regelmäßig, meist in geselliger Runde.

Noga Erez: Zwischen Boykott und Babyglück
Die israelische Sängerin erlebt private und politische Zerreißproben. Bei ihr lässt sich die Kunst kaum vom Leben trennen. Noga Erez macht Musik, mischt sich politisch ein – und ist inzwischen auch Mutter. Wie sehr all das ineinandergreift, zeigt jetzt die Kinodoku „NOGA“. Fünf Jahre lang begleiteten die Regisseure Benji und Jono Bergmann die Sängerin und ihren Lebens- und Musikpartner Ori Rousso (38).
Verteidigungsausgaben: Warum die Rüstung kaum Wachstum bringt
Die Verteidigungsausgaben steigen bis 2030 auf fast 200 Milliarden Euro – das bringt einen kleinen Wachstumsschub, aber vor allem Schulden, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Mittelfristig sollte der Bund die Verteidigungsausgaben aus dem Haushalt bezahlen.

Das ganz normale Auf und Ab im Zyklus
Stress und Nährstoffmängel können Befindlichkeitsschwankungen fördern. Monatliche Befindlichkeitsschwankungen kennen wohl fast alle Frauen im fruchtbaren Alter. Von voller Kraft und guter Laune bis zu Unwohlsein, Reizbarkeit und gedrückter Stimmung ist meist alles dabei. Gerade in schlechten Phasen denken Betroffene dann oft, dass mit ihren Hormonen „etwas falsch läuft“. Doch diese Erklärung stimmt in der Regel nicht, denn das Auf und Ab der verschiedenen weiblichen Hormone im Verlauf des Zyklus ist völlig normal.
Berlin vor der Wahl: Linke vorn, Kräfteverhältnisse bleiben
Rund elf Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September zeigt eine neue infratest-dimap-Umfrage ein enges Viererfeld, in dem Linke und Grüne leicht zulegen, während CDU und SPD Punkte abgeben. Die Zufriedenheit mit dem regierenden Senat unter Bürgermeister Kai Wegner bleibt auf niedrigem Niveau.
Ohne Zuwanderung fehlt im Osten bis 2045 jeder fünfte Erwerbsfähige
Bleibt die Zuwanderung in den ostdeutschen Flächenländern aus, schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2045 um mehr als ein Fünftel, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Versorgung der Bevölkerung wäre dann gefährdet.